Biobetrieb
Seit dem 01.01.2014 ist der Hof als Biobetrieb eingetragen und seit dem 01.01.2015 zusätzlich noch Mitglied bei Bioland.

Hinzu kommt, dass dem Betrieb für sein betriebliches Naturschutzkonzept und sein Engagement für den Naturschutz die Anerkennung als „Partnerbetrieb Naturschutz“ im Jahre 2012 verliehen wurde.

Bei Bioland sind mehr als 5.400 Landwirte, Gärtner, Winzer und Imker zusammengeschlossen, die auf einer Fläche von rund 270.000 ha nach den Richtlinien des organisch-biologischen Landbaus wirtschaften.
Bioland-Vertragsbetriebe werden regelmäßig durch unabhängige Kontrollinstitute überprüft. Die gesetzliche Grundlage für die Bezeichnung „Bio“ sind die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Darüber hinaus wirtschaften Landwirte und Verarbeiter nach den höheren Qualitätsstandards von Bioland. Die besondere Qualität der Bioland-Produkte gibt sowohl den Verarbeitern als auch den Verbrauchern größere Sicherheit.

Die sieben Bioland-Prinzipien stehen für eine Art der Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung, die für die zukunftsfähige Methode gehalten wird, die Menschheit langfristig zu ernähren - und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Auf diesen Bioland-Prinzipien basieren die Richtlinien für Anbau, Tierhaltung und Verarbeitung, nach denen alle Bioland-Mitglieder und Bioland-Partner arbeiten. Unter den Prinzipien versteht man: im Kreislauf wirtschaften, Bodenfruchtbarkeit fördern, Tiere artgerecht halten, wertvolle Lebensmittel erzeugen, biologische Vielfalt fördern, natürliche Lebensgrundlagen bewahren und Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern.

Zur Rinderhaltung gehören die Fleisch- und die Milcherzeugung. Im Gegensatz zur konventionellen Rindermasthaltung können sich die Tiere artgemäß bewegen. Der Aufenthalt im Freien auf der Weide (oder ganzjährig zugänglicher Laufhof) stärkt die Abwehrkräfte und gehört deshalb auch zu den Richtlinien von Bioland. Desweiteren werden mit Stroh eingestreuten Liegeflächen vorausgesetzt, um die Gelenke und Klauen zu schonen, jedoch auch die ausreichende Stallfläche muss gegeben sein, um ein artgerechtes Sozialverhalten zu ermöglichen.

Zusätzlich wird auf dem Hof ausschließlich Bio-Futter aus eigener Herstellung gefüttert. Dabei wird vor allem auf den hohen Anteil an Grünfutter (Heu, Gras, Silage) geachtet. Gentechnik wird dabei nicht genutzt; auch nicht, um das Wachstum zu fördern.
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